Das Problem ist
selten das Werkzeug.
Der Monatsbericht, die Absatzprognose, der KI-Assistent, der automatisierte Prozess: sie sind nur so verlässlich wie die Informationen, auf die sie zugreifen. Wir prüfen diese Grundlage, bringen sie in Ordnung und setzen darauf Ihr Vorhaben auf.
Aus Wien · für Unternehmen ab etwa 200 Mitarbeitenden in Österreich und Deutschland
Vier Sätze, die wir oft hören.
Aus Controlling, Finanzen, Geschäftsführung und IT.
„Vertrieb, Controlling und Geschäftsführung rechnen den Deckungsbeitrag unterschiedlich.“
Der Vertrieb rechnet ohne Frachtkosten, das Controlling mit Vollkosten, und die Geschäftsführung nimmt die Zahl aus dem ERP-Standardbericht.
„Für den Monatsabschluss kopieren wir zwei Tage lang Zahlen zusammen.“
Auszüge aus ERP und CRM werden manuell in Excel zusammengeführt, Formeln laufen über mehrere Dateien. Beim Versand ist der Stand bereits zwei Tage alt.
„Der Vorstand fragt Copilot nach dem Umsatz und bekommt eine andere Zahl als im Monatsbericht.“
Der Assistent greift auf Rohtabellen zu, nicht auf geprüfte Kennzahlen. Niemand kann feststellen, welche Zahl gilt.
„Niemand weiß, welche unserer 140 Berichte noch jemand öffnet.“
Berichte werden weiter aktualisiert und gepflegt, auch wenn sie seit Monaten niemand geöffnet hat.
Drei Schritte. Und was sie kosten.
Für Unternehmen ab etwa 200 Mitarbeitenden, die bereits Berichte, gewachsene Excel-Auswertungen oder erste KI-Anwendungen im Einsatz haben. Am Anfang steht immer der Check. Ist Ihre Grundlage bereits für Ihr Vorhaben tragfähig, überspringen wir den Aufbau.
Machbarkeits- und Datencheck
Wir zerlegen Ihren Ablauf in seine Schritte, sehen uns die Zahlen und Unterlagen an, auf denen er beruht, und prüfen an Stichproben, ob sie belastbar genug sind.
- Das Vorhaben – welcher Ablauf soll laufen, aus welchen Schritten besteht er, worauf beruht jede Entscheidung darin?
- Die Grundlage – sind die nötigen Zahlen und Unterlagen vorhanden, verlässlich, erreichbar und betreut?
- Das Ergebnis – was automatisch laufen kann, wo ein Mensch freigeben sollte, was es kostet und woran Sie den Nutzen messen
Von Ihnen: Lesezugriff und ein Gespräch von 90 Minuten.
Datengrundlage aufbauen
Berichte und Assistenten arbeiten auf einer Datenbasis; erzeugen können sie diese nicht. Wir bauen so viel davon, wie Ihr Vorhaben braucht. Sie lässt sich erweitern und später für weitere Vorhaben nutzen.
- Anbinden – die Quellsysteme und Ablagen, die Ihr Vorhaben braucht, mit automatischer Aktualisierung
- Vereinheitlichen – jede Kennzahl einmal verbindlich definiert, je Unterlage eine gültige Fassung, und ein Kunde ist überall derselbe
- Beschreiben – wie bei Ihnen gerechnet wird und was welcher Begriff bedeutet. Das weiß kein Modell von sich aus
- Verantworten – je Eintrag eine zuständige Person und eine Regel, wer Änderungen freigibt
- Nachweisen – ein Satz echter Fragen mit geprüften Antworten, an dem sich jederzeit prüfen lässt, ob die Grundlage noch stimmt
Von Ihnen: Zugriff und je eine Ansprechperson pro Fachbereich.
Prozesse zum Laufen bringen
Ein Ablauf nach dem anderen: das Berichtswesen, die Planung, die Bearbeitung von Belegen und Anfragen oder ein Assistent auf Ihrem Firmenwissen. Betrieb und Weiterentwicklung sind nach der Übergabe zubuchbar.
- Bauen – auf der Grundlage aus Schritt 2. Manches läuft danach allein, manches kommt als Entwurf, manches erst nach Freigabe
- Ausnahmen klären – was geschieht, wenn ein Fall nicht ins Schema passt, und wer ihn dann bekommt
- Testen – an echten Vorgängen aus Ihrem Tagesgeschäft, nicht an Beispieldaten
- Einführen – Schulung und enge Begleitung in den ersten Wochen, wenn die Sonderfälle auftauchen
- Übergeben – erst wenn Ihr Fachbereich ohne uns zurechtkommt, nicht zu einem Stichtag
Von Ihnen: Zugriff und eine fachliche Ansprechperson.
Alle Preise netto. Der Festpreis für Schritt 2 und Schritt 3 steht nach dem Check fest. Lizenzen und Infrastruktur rechnen Sie direkt mit Ihrem Anbieter ab; wir schätzen diese Kosten vorab.
Beauftragen Sie innerhalb von sechs Wochen Schritt 2, werden die € 2.900 angerechnet.
Ergebnisse statt Versprechen.
Ohne Kundennamen, da vertraglich vereinbart; Branche und zuständiger Bereich sind freigegeben. Die Ergebnisse stammen aus diesen konkreten Projekten und lassen sich nicht ohne Weiteres auf andere Unternehmen übertragen. Auf Wunsch stellen wir im Gespräch den Kontakt zu Referenzkunden her.
Monatsbericht automatisiert
Monatsberichte wurden aus vier Quellsystemen manuell in Excel zusammengeführt. Wir haben das Berichtswesen auf Azure Synapse und Power BI automatisiert.
Eine gemeinsame Datenbasis
Mehrere teils veraltete Werkzeuge für das Berichtswesen liefen nebeneinander; die Zahlen wichen zwischen den Abteilungen ab. Wir haben das Berichtswesen unternehmensweit vereinheitlicht und durchgängig automatisiert.
Umsatzattribution über Kanäle
CRM, SAP und Google Analytics wurden getrennt ausgewertet, ohne gemeinsamen Kundenbezug. Wir haben eine gemeinsame Auswertung auf Azure und Power BI aufgebaut, samt Umsatzattribution.
Auffälligkeiten und Budgetplanung
Die Budgetplanung beruhte auf Erfahrungswerten; Auffälligkeiten in Tank- und Wartungsdaten wurden nicht systematisch geprüft. Wir haben eine Ausreißererkennung und eine Szenariosimulation eingerichtet.
Abwanderungsmodell migriert
Das Modell lief auf einer kostenpflichtigen SAS-Lizenz. Wir haben es nach R migriert, um weitere Datenquellen ergänzt und produktiv gesetzt.
Zufriedenheit vor der Beschwerde
Unzufriedenheit wurde erst über eingehende Beschwerden sichtbar. Wir haben ein Modell gebaut, das die Zufriedenheit aus Netzwerkdaten vorhersagt, und es an echten Beschwerdedaten geprüft.
Wo KI hilft, und wo nicht.
Diese Matrix hilft dabei, jeden Schritt eines Ablaufs einzuordnen: Was passiert automatisch, was geht als Entwurf, was braucht eine Freigabe, was bleibt beim Menschen? Genau diese Einordnung liefern wir für Ihren Ablauf im Check aus Schritt 1.
Nur mit Freigabe
Die KI bereitet vor, ein Mensch entscheidet.
Bleibt manuell
Der Schritt wird nicht automatisiert; hier entscheidet ausschließlich ein Mensch.
Automatisieren
Der Schritt läuft ohne Freigabe, wird aber protokolliert.
Als Entwurf oder Prototyp
Die KI liefert einen Vorschlag, Ihr Team überarbeitet ihn.
Das Werkzeug richtet sich nach der Aufgabe.
Meist steht schon etwas im Haus. Wir bauen darauf auf und verkaufen weder Software noch Lizenzen.
Wo wir schon gearbeitet haben.
Was Sie vorab wissen sollten.
Müssen wir wirklich mit dem Check anfangen?
Ja, sonst können wir keinen Festpreis nennen. Ohne ihn wäre jedes Angebot eine Schätzung, und das Risiko läge bei Ihnen. Nach drei Wochen wissen wir beide, was geht. Reicht Ihre Grundlage schon aus, entfällt der Aufbau.
Werden unsere Daten zum Trainieren von KI-Modellen verwendet?
Bei den Geschäftskunden-Angeboten der großen Anbieter ist das vertraglich ausgeschlossen: Was über Unternehmensverträge oder Schnittstellen läuft, wird nicht zum Training verwendet und nicht an andere Kunden weitergegeben. Anders liegt es bei privaten Konten, in die Mitarbeitende Firmendaten kopieren – dafür gelten andere Bedingungen, teils mit Training als Voreinstellung. Zwei Punkte werden dabei übersehen: Kein Training heißt nicht keine Speicherung, denn Ein- und Ausgaben werden befristet zur Missbrauchserkennung aufbewahrt, üblicherweise bis zu 30 Tage. Und wer eine Antwort bewertet oder meldet, gibt den Inhalt bewusst frei. Beides lässt sich für heikle Fälle auf Antrag einschränken. Welcher Anbieter das wie regelt, prüfen wir für Ihren Fall, statt es zu behaupten, und halten das Ergebnis fest.
Was kostet uns das insgesamt, nicht nur Ihr Honorar?
Dazu kommen Lizenzen und Infrastruktur, und die unterscheiden sich je Ablauf: für das Berichtswesen die Lizenzen Ihrer Umgebung, für Prognosen die Rechenzeit, für Assistenten die Kosten je Anfrage. Diese rechnen Sie direkt mit Ihrem Anbieter ab. Wir schätzen sie vor Beginn ab, damit Sie nicht nur den Projektpreis kennen.
Was müssen unsere Leute dafür können?
Ihr Fach. Wir brauchen jemanden, der sagen kann, wie bei Ihnen gerechnet wird und welche Unterlagen gelten, und nach der Übergabe eine zuständige Person je Ablauf. Beim Check sind das 90 Minuten, beim Aufbau eine Ansprechperson je betroffenem Fachbereich.
Läuft das in unserer eigenen Umgebung?
In der Regel ja. Wir bauen in Ihren Systemen, nicht in unseren, und arbeiten mit Lesezugriffen nur auf das, was der vereinbarte Umfang verlangt. Wo Sprachmodelle im Spiel sind, klären wir vorab, welcher Anbieter und welche Region infrage kommen.
Wie läuft das mit dem Datenschutz?
Vor Projektbeginn schließen wir eine Vertraulichkeitsvereinbarung, und wo wir mit personenbezogenen Daten in Berührung kommen, einen Auftragsverarbeitungsvertrag. Was darüber hinaus gilt, hängt von der gewählten Umgebung ab und wird vor Beginn schriftlich festgehalten. Die rechtliche Bewertung selbst obliegt Ihrem Datenschutzbeauftragten oder Ihrer Rechtsabteilung; wir liefern die Unterlagen dazu. Ein Hinweis, der oft übersehen wird: Eine EU-Region eines US-Anbieters bedeutet nicht automatisch, dass US-Recht keine Rolle mehr spielt.
Wir sagen, was wir wissen.
Multivariata ist ein KI- und Datenberatungsunternehmen aus Wien, tätig in Österreich und Deutschland. Wir arbeiten in kleinen Teams und ziehen für einzelne Aufgaben Fachleute aus unserem Partnernetz hinzu.
Wir bringen Ordnung in Ihre Daten und bauen darauf das auf, was den größten Nutzen bringt: Berichtswesen, Planung, Vorgangsbearbeitung oder einen Assistenten auf Ihrem Firmenwissen.
Vieles hängt dabei von Ihrer Umgebung ab: von Lizenzen, Regionen, internen Vorgaben und davon, was ein Werkzeug heute tatsächlich leistet. Wo wir uns nicht sicher sind, sagen wir das und klären es, bevor wir etwas zusagen. Das kostet im Gespräch eine Minute und erspart im Projekt Wochen.
Reden wir kurz.
Sie schildern Ihre Situation, wir sagen Ihnen, ob und wie wir helfen können. Was wir nicht sicher wissen, klären wir nach. Kein Verkaufsgespräch, keine Unterlagen nötig.